#52: Mit Jinok Kim-Eicken über koreanische Küche jenseits von BBQ & Bibimbap und Minimalismus am Herd

Shownotes

In ihrem Kreuzberger Restaurant "NaNum" trifft Clemens auf die Köchin und Keramikerin Jinok Kom-Eicken, die nach ihrer Karriere als Opernsängerin an den Herd gefunden hat - als Autodidaktin und in einem Alter, in dem andere schon an Rente denken. Clemens verkostet den süß-fruchtigen koreanische Reiswein "Makgeolli", den Jinok wie alle Ihre Fermente und ihren Trockenfisch (und sogar das Geschirr) selbst herstellt. Als Köchin bleibt Jinok gerne im Hintergrund. Auch eitles Storytelling ist Ihre Sache nicht. Sie möchte den Eigengeschmack der Lebensmittel herausarbeiten, ihn nicht durch zu viel Schärfe oder andere Zutaten zu verdecken. "Mit Tofu kompliziert zu kochen ist sehr einfach", meint Jinok, die ihren hausgemachten Tofu konsequenterweise nur mit ein paar Tropfen Sesamöl und etwas Sojasauce serviert. Die beiden philosophieren darüber, wie puristische Gerichte das Denken anregen, wie wichtig das Kauen fürs Schmecken ist und wie sich der subtile Geschmack mancher Speisen erst langsam, dafür um so eindrücklicher erschließt. Ein Gespräch über forschenden Genuss und die wunderbare Freiheit, so zu kochen, wie es einem gefällt.

Das Restaurant NaNum: https://nanumberlin.com/ Clemens bei Instagram: https://www.instagram.com/clemens_hoffmann/

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